PESSACH-SEDER (Letztes Abendmahl mal original)

Jesus hat mit seinen Jüngern auch dieses Abendessen gehalten. Es ist uns überliefert als das LETZTE ABENDMAHL.

In der Tradition unserer jüdischen Geschwister erinnert diese Feier an den Auszug der Israeliten aus Ägypten vor über 3000 Jahren. So lange wird diese Feier auch schon gehalten - traditionell im Rahmen der Hausgemeinschaften.

Es geht dabei im wesentlichen darum, dass Gott damals die Israeliten vor der 10. Plage, dem Töten aller Erstgeburten verschont hat, indem Er Ihnen gebot, ein Lamm pro Haus zu schlachten, dass Lamm zu essen und das Blut an die Türpfosten zu streichen.

Dieses Blut war dann für den Todesengel das Zeichen, dass er an diesem Haus vorübergehen soll. PESSACH ist hebräisch und heißt übersetzt "vorbeigehen".

Messianische Juden (Juden, die glauben, dass Jesus der Messias ist), feiern im PESSACH-Abend noch viel mehr,  als nur die Befreiung aus Ägypten. Für sie, wie für uns Christen sind die Dinge, die Israel im Alten Testament geschahen prohpetische Vorwegnahmen dessen, was Gott für alle Menschen geplant hat - die Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde durch das Opferlamm Jesus. 

Jesus hatte selbst mal gesagt: "Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken" (Joh 6,54).

Der Täufer Johannes sagte über Jesus: "Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt wegnimmt." (Joh1,29).

Während Jesus mit seinen Jüngern das PESSACH-SEDER feierte, nahm Jesus Brot, sprach das Dankgebet, teilte das Brot und gab jedem seiner Jünger ein Stück davon: "Nehmt und esst! Das ist mein Leib."  Anschließend nahm er einen Becher Wein, dankte Gott und reichte ihn seinen Jüngern: "Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen."


Am Gründonnerstag also versammelten sich ca 20 Leute in der OffenBar und feierten dieses PESSACH-SEDER nach Jüdisch-Messianischer Anleitung. Man kann davon schlecht berichten - man muss es erleben. 

Während des Abends wird im Prinzip der ganze Heilsplan Gottes für die Menschen erklärt und dabei allerlei Symbolträchtiges gegessen und getrunken. Wir hatten viel zu lachen, so mancher Bissen blieb uns aber auch fast im Hals stecken - das war natürlich so gedacht und hatte eine tiefe Bedeutung.

Es war sehr spannend , zu erleben, wie Jesus und seine Jünger diesen Abend in vollem Umfang erlebt haben könnten. Noch spannender war, dass Jesus dieser Feier in sich selbst eine vollkommen neue Bedeutung gegeben hat, ohne die alte aufzuheben. 

Wenn Ihr Euch dafür interessiert, schaut doch, ob im nächsten Jahr eine Jüdisch-Messianische Gemeinde in Eurer Nähe so einer Feier mit Gästen  anbietet. 

Gott segne Euch

Henri (am 20.05.2014)

  • Öffnungszeiten:

    Freitag: 17 - 19 Uhr

    Samstag: 17 - 21 Uhr

     

  • Freitags 17 - 19 Uhr

    SpielBar

    ... ist so manches (kommt vorbei und spielt mit !!!)


    jeden Sonntag 19:30 Uhr

    Gebet für die Stadt

    jeder ist eingeladen, mit  uns gemeinsam für Forst zu beten.


    jeden 3.Samstag im Monat

    19:30 Uhr

    Lobpreisabend

    Gott mit Lob- und Anbetungsliedern feiern, mit IHM reden und auf sein Wort hören.


    jeden 1. Sonntag im Monat

    19:30 Uhr

    Taizé-Andacht

    meditative Atmosphäre, Gesänge aus Taizé, Gebet für die Stadt und in der Stille auf Gottes Stimme hören